Върху асиметрията на речните долини в североизточната част на Типченишко-Струпецката платовидна област

Т. Ненов. Върху асиметрията на речните долини в североизточната част на Типченишко-Струпецката платовидна област

Nenov, T. Über die Asymmetrie der flusstöler im nordöstlichem Teil der plateauohnlighen gegend Tiptsceniza-Strupez

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ÜBER DIE ASSYMMETRIE DER FLÜSSTALER IM NORDÖSTLICHEM TEIL DER PLATEAUÄHNLICHEN GEGEND VON TIPTSCHENIZA — STRÜPEZ

T. Nenov

Zusammenfassung

Zur plateauähnlichen Gegend von Tiptscheniza — Strupez deziehen sich die westlichsten Teile des Antiklinoriums von Tetewen, westlich und südlich von den Tälern der Flüsse Malak Iskar und Iskar. Im Süden ist sie von der Axis der Antiklinale von Ljutidol begrenzt.

Die Gegend ist gänzlich von aptischen und aptisch — albischen. Sedimenten mit einem Hang von 4—6° bis 10° im Nordosten, Norden und Nordwesten und von in vier lithologischen Horizonten dargestellten Karbonatsedimenten des Maastrichts gebaut. Das breite flache Ende des Antiklinoriums von Tetewen ind ieser Gegend bildet gleichzeitig die östliche Zentriklinale der Synklinalen Vertiefung von Mesdra in deren Umfang: die Synklinalen Mesdra, die Antiklinale von Ljutibrod und die Synklinale von Ljutidol eingenen.

In diesem Teil des inneren (südlichen) Streifens des Vorbalkans hat die Levantinische Oderfläche eine klar ausgeprägte Genesis auf 520—600 m (altlevantische Niveaufläche) und auf 400—480m (junglevantische Niveaufläche). Unter ihnen findet sich in den Tälern der Flüsse Iskar und Malak Iskar ein Terrassenniveau mit Relikten aus einer Geschiebedecke, die ein Korrelat der villafrankischen Ablagerungen der Mysischen Planttform sind. Es hat eine abs. Höhe von 380 ü. M. und ist 160—180 vom jetzigen Flußbett entfernt.

Die levantinischen Niveauflächen in der Gegend sind stark erodiert vom Fluß—Tal—Netz, dessen meist charakteristischer Element die Assymmetrie der Talflanken ist. Sie ist besonders ausgeprägt für die rechten Nebenflüsse des Iskars und die linken Nebenflüsse des Malak Iskars, die sich durch linke Talassymmetrie auszeichnen. Einen assymmetrischen Querschnitt haben auch die Täler des Hauptflüsse Iskar und Malak Iskar.

Die Richtung und die assymmetrische Entwicklung des Fluss—Tal— Netzes in diesem Teil der plateauähnlichen Gegend von Tiptscheniza — Strupez stehen in enger Verdbindung mit den geomorphologischen, lithostrukurallen und neutektonischen Bedingungen und nämlich mit dem Hang der levantinischen Niveauflächen und deren Aufhebung aus den jungen tektronischen Bewegnugen nach Sud ost gegen das Scharnier des Antiklinoriums von Tetewen und mit der strukturellen Lage seiner Periklinale.

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